Challenge #5

Gib nicht auf in unserer verrückten Welt

Hypnose Roschanski Augsburg - Niemals aufgeben

Foto: Alberto Restifo, unsplash.com/@albertorestifo

 

Die Welt ist verrückt: Terrorismus, Kriege, Hungersnot, Umweltkatastrophen und politische Entwicklungen, die wir nie für möglich hielten.

Vielleicht spürst du eine Unsicherheit, die dir bislang völlig unbekannt war. Der Zustand der Welt macht vielen Angst. Und noch viel schlimmer: Er lässt uns resignieren.

 

Vielleicht stellst du alles in Frage

Was soll das alles überhaupt noch? Es ist doch alles sinnlos. Woher soll ich die Kraft nehmen, um weiterzumachen, mich anzustrengen, mich zu engagieren, während andere Menschen damit beschäftigt sind, alles wieder zu zerstören, und alles Gute scheinbar mit einem Wimpernschlag verpufft?

Dass viele Entwicklungen außerhalb unserer Kontrolle liegen, zieht uns Kraft, Energie und Motivation. Wir fühlen uns ohnmächtig, sind entmutigt, vielleicht sogar depressiv.

 

3 Praktiken, um nicht aufzugeben

Wenn du jemals damit zu kämpfen hattest, Kraft und Sinn in dieser verrückten Welt zu finden, ist diese Challenge für dich.

In Challenge #5 lernst du drei Praktiken kennen, die dir Kraft geben, wenn du eigentlich aufgeben willst.

 

1. Finde dein Warum

Zuallererst brauchst du ein großes W!!! Wenn du in einer verrückten Welt durchhalten und dich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen willst, brauchst du ein starkes „Warum“.

Warum willst du etwas bestimmtes erreichen? Was treibt dich an? Was ist deine Vision? Warum willst du das so sehr? Es spielt keine Rolle, ob du einen Kirchenchor gründen, dein eigenes Büchercafé eröffnen, deine Kinder zu liebevollen Menschen erziehen, gute Arbeit in der Firma leisten oder einfach eine nette Nachbarin sein willst. Für jedes noch so kleine oder große Projekt, brauchst du ein glasklares, stabiles und überzeugendes Warum.

Viele Menschen beginnen mit großen Hoffnungen und hohen Idealen, sind aber schnell frustriert und geben bei den ersten Steinen, die sich ihnen in den Weg legen, auf, weil sie kein starkes Warum haben. Viel Kohle und Ansehen sind übrigens keine guten Warums. Du brauchst ein Warum, das tief aus deinem Herzen kommt und dich im besten Fall zu Tränen rührt, wenn du davon erzählst. Je mehr Emotionen mit deinem Ziel verbunden sind, desto mehr Power und Engagement hast du, um auch über Durststrecken hinweg den Kurs zu halten und Resultate zu erzielen.

Eines meiner Warums heißt: Weil ich mit meiner Arbeit in den Menschen ein Licht entzünden will, das sie erkennen lässt, wie großartig sie sind. Selbst wenn mir das nur bei einem einzigen Menschen gelingt, ist die Welt dadurch trotzdem ein bisschen heller geworden. Das ist meine Vision und mein Warum, das mir in herausfordernden Zeiten die Kraft gibt, weiterzumachen.

Jetzt bist du dran! Was ist dein Warum, um weiterzumachen – komme, was wolle? Was treibt dich ganz tief in dir an? Sei maximal emotional, ehrlich und glasklar!

 

2. Die paradoxen Gebote

Mutter Teresa empfand die „Paradoxen Gebote“ als so wertvoll, dass sie sie als tägliche Ermutigung für ihre Mitschwestern an das Schwarze Brett eines Waisenhauses in Kalkutta hängte. Ursprünglich waren die Gebote 1968 von dem 19-jährigen Harvard-Studenten Kent M. Keith verfasst worden. Er hatte sie für die Schulsprecher der Highschool als eine Art Herausforderung geschrieben, die darin bestand, immer das zu tun, was richtig, gut und wahrhaftig ist, auch wenn andere das nicht wertschätzten. In den darauffolgenden Jahrzehnten verbreiteten sich seine „Paradoxen Gebote“ auf wundersame Weise auf der ganzen Welt.

Hier sind fünf der zehn „Paradoxen Gebote“ von Dr. Kent M. Keith:

Die Menschen sind unvernünftig, uneinsichtig und ichbezogen.
Liebe sie trotzdem.

Wenn Du Gutes tust, wird man glauben, du hättest Hintergedanken.
Tue trotzdem Gutes.

Aufrichtigkeit und Freimütigkeit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem aufrichtig und freimütig.

Was du jahrelang aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden.
Mache trotzdem weiter.

Gib der Welt dein Bestes, und man wird es dir vereiteln.
Gib der Welt trotzdem dein Bestes.

 

Die „Paradoxen Gebote“ sind simpel, aber so kraftvoll. Weil sie uns Mut machen, hartnäckig zu bleiben und uns von nichts und niemandem aus der Bahn werfen zu lassen. Ja, vielleicht schätzen andere deine Arbeit nicht. Ja, vielleicht gibt es Querschläger und Neider. Ja, vielleicht machen andere dir wieder alles kaputt. Na und! Tu es trotzdem! Und zwar nicht, weil du dir Applaus von anderen erhoffst, sondern weil DU es willst. Weil du deine Überzeugung und deine Wertvorstellungen lebst.

Auf diese Weise findest du deinen ganz eigenen Sinn in unserer verrückten Welt und setzt ungeahnte Kräfte, tiefe Zufriedenheit und Glück in dir frei.

„Für den Rest deines Lebens kannst du das tun, von dem du glaubst, dass es richtig, gut und wahrhaftig ist, denn es macht Sinn für dich. Wenn du deinen eigenen Sinn ohne den Beifall der Welt finden kannst, dann bist du frei. Frei, das zu tun, was für dich sinnvoll ist, egal, ob andere das gutheißen oder nicht“, schreibt Dr. Kent M. Keith in seinem Buch „Anyway : Die paradoxen Gebote“ (2013).

Vielleicht willst du die „Paradoxen Gebote“ in deinen Geldbeutel stecken oder sie wie Mutter Teresa an eine Wand pinnen – als tägliche Erinnerung daran, draußen in der Welt trotzdem das Richtige zu tun.

 

3. Sei faul und meditiere

Kommen wir zu der Königin unter den Kraftquellen.

Es geht um Meditation. Meditation hilft dir, dich mit dem kraftvollsten und liebevollsten Teil in dir zu verknüpfen und daraus unendliche Stärke zu schöpfen. Wenn du ein wenig übst, wird diese Verbindung bald so stark und stabil sein, dass du das Chaos und die Stürme in der äußeren Welt wahrnehmen kannst, ohne davon überrannt und mitgerissen zu werden, weil du viel zu tief verwurzelt bist.

Auch wenn wir nicht alles auf der Welt kontrollieren können, so können wir doch zumindest unser eigenes kleines Universum, unsere Gedanken, Handlungen und Worte kontrollieren. Meditation hilft uns, dieses kleine Universum zu einem Ort des Friedens, der Kraft und Stärke zu machen.

 

Aber wie kann Meditation die Welt retten?

Viele weise Menschen unserer Zeit sind der Meinung: Wenn du die Welt „retten“ möchtest und dabei von Aktion zu Aktion hetzt, kann das so schwierig und aufreibend sein, dass du nicht lange durchhältst und bald ausbrennst. Deswegen sei es geschickter, „faul“ zu sein und durch regelmäßige Meditation oder Achtsamkeitspraktiken erst mal inneren Frieden zu finden und Mitgefühl zu entwickeln.

Wenn diese beiden Dinge erst mal da sind, entsteht mitfühlendes Handeln ganz von allein. Du wirst automatisch deinen inneren Frieden nach außen in die Welt tragen und so deinen Beitrag leisten.

Also: Gib der Meditation eine Chance! Im Internet findest du viele Videos und Audios mit angeleiteten Meditationen. Such dir das aus, was zu dir passt, und ich wette, bald wird es dir unglaublich viel Spaß machen, dich auf die Suche nach deinen inneren Kraftquellen und deinem inneren Frieden zu machen (…so esoterisch das auch klingen mag 😊).

 

Challenge #5
Mach die oben beschriebenen Strategien in den nächsten sieben Tagen zu deiner Gewohnheit! Such nach deinen Warums, praktiziere die paradoxen Gebote, meditiere und finde so zu neuen Kräften in dieser verrückten Welt! 

 

Sei dir sicher, dass deine guten Gedanken, Worte und Taten nicht verpuffen! Du wirst deinen Fußabdruck auf dieser Welt hinterlassen.

Wenn du dich in Zukunft wieder mal hilflos und ohnmächtig fühlen solltest, mach dir Folgendes bewusst:

Die meisten der vermeintlich mächtigen nationalen und internationalen Anführer haben zwar Einfluss auf viele Menschen, dieser Einfluss ist aber gering. Du als Eltern, Lebenspartner, Freund, Freundin, Lehrer etc. kannst dagegen enormen Einfluss auf wenige ausüben. Singe einem Kind etwas vor. Gib einem Teenager einen guten Rat. Mach etwas. Jeden Tag. Und bleib dabei.

 

Hattest du schon mal damit zu kämpfen, in einer scheinbar sinnlosen Welt neue Kraft zu finden? Welche Strategie hat dir damals geholfen? Teile deine Ideen mit uns in den Kommentaren!

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Von Herzen vielen Dank fürs Lesen sagt

Deine

Stephanie

 

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